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Der Garten im Juli 2 years ago

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Axel Beeker will mehr Nützlinge in den Gemüsegarten locken.
Dafür nutzt er Nester, die er selbst aus Ton fertigt. Mit Kokosfasern gefüllt und aufgehängt werden sie zur Behausung für lichtscheue kleine Jäger- wie zum Beispiel den Ohrenkneifer.
Zum Aufhängen der Behälter nutzt Axel Beeker Kupferdraht. Platziert werden sie dort, wo sie gegen Läuse gebraucht werden: Im Zier- und Nutzgarten. Man kann auch umgedrehte Tontöpfe nutzen, in denen Stroh steckt. Auch später im Jahr ist solch eine Behausung nützlich.

Wenn alle Rosen blühen ist die beste Gelegenheit, seine Favoritin zu finden und zu pflanzen. Silke Beeker hat sich für eine Lenzrose entschieden, die im Herbst schöne Hagebutten trägt. Wie bei allen Rosen muss vor dem Pflanzen kräftig gegraben werden. Das Pflanzloch einer Containerrose sollte sehr tief sein, um die Veredlungsstelle zwei Fingerbreit zu bedecken - denn diese Stelle ist frostempfindlich, und die Erde schützt vor Winterschäden.
Trulla Beeker weiß, dass das Gießen im Sommer nicht nur notwendig, sondern eine kleine Wissenschaft für sich ist. Sprengen sollte man vormittags, solange es noch kühl ist, denn jetzt erschrecken sich die Pflanzen nicht zu sehr, wenn sie mit dem kalten Wasser in Berührung kommen. Danach gehen sie frisch gestärkt in den warmen Julitag. Auch die Wassermenge spielt eine Rolle.

Ganz wichtig ist durchdringend zu gießen, so dass die Pflanzen schön frisch aussehen und der Boden schwarz. Dann lieber tagelang aussetzen, dann wurzeln die Pflanzen tief, suchen unten nach Wasser und entwickeln sich viel besser.
Bei oberflächlichem Wurzelwerk können Pflanzen bei Trockenheit nämlich ganz schnell vertrocknen. Wer morgens und nicht abends gießt, hat noch einen weiteren Vorteil: Blätter trocknen viel schneller ab. Das ist ganz wichtig, weil dort Pilzsporen von Mehltau und Sternrußtau vorhanden sind. Morgens trocknen die Blätter schneller ab und die Gefahr der Verteilung der Sporen ist gebannt.
Weiches Regenwasser wird von den meisten Pflanzen viel besser vertragen, als das oft harte Wasser aus der Leitung.

Nachdem in seiner Hecke keine Vögel mehr brüten, kann sich Ole Beeker Anfang an den Heckenschnitt machen - ein sehr günstiger Termin, weil man keinen so starken Durchtrieb mehr nach oben bekommet, die Hecke also ihre Form behält und mehr Dichtigkeit im unteren Teil. Wenn man im Frühling schneidet, bekommt man viel Masse, viel Zuwachs. Beim Lebensbaum, also Thuja, sollte man nicht ins alte Holz schneiden, weil die Pflanzen von dort aus nicht wieder austreiben. Wo man ein echtes Loch in die Hecke schneidet, bleibt sie kahl. Also immer etwas Grün stehen lassen – zum richtigen Zeitpunkt.
Die Hecke sollte sich durch den Schnitt nach oben hin verjüngen, dann bekommt auch der untere Bereich genügend Licht und verkahlt nicht. Auch bei Schneelast bricht sie nicht so leicht auseinander.
Am besten schneidet man bei bedeckter Wetterlage, dann verbrennen die Schnittstellen nicht so leicht wie im gleißenden Sonnenlicht." />
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Im Sommer ist das Wässern der Pflanzen ganz besonders wichtig. Aber wie gießt und sprengt man richtig? Jetzt blühen auch die Rosen und wer mag kann wie Silke noch welche pflanzen. Ole kümmert sich um den heckenschnitt und Axel hilft nützlichen Insekten, ein Zuhause nahe der Schädlinge zu finden.

Ausschnitt aus der Folge "Juli - Mein schönes Land TV": https://youtu.be/d3bYRTcS69M
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Axel Beeker will mehr Nützlinge in den Gemüsegarten locken.
Dafür nutzt er Nester, die er selbst aus Ton fertigt. Mit Kokosfasern gefüllt und aufgehängt werden sie zur Behausung für lichtscheue kleine Jäger- wie zum Beispiel den Ohrenkneifer.
Zum Aufhängen der Behälter nutzt Axel Beeker Kupferdraht. Platziert werden sie dort, wo sie gegen Läuse gebraucht werden: Im Zier- und Nutzgarten. Man kann auch umgedrehte Tontöpfe nutzen, in denen Stroh steckt. Auch später im Jahr ist solch eine Behausung nützlich.

Wenn alle Rosen blühen ist die beste Gelegenheit, seine Favoritin zu finden und zu pflanzen. Silke Beeker hat sich für eine Lenzrose entschieden, die im Herbst schöne Hagebutten trägt. Wie bei allen Rosen muss vor dem Pflanzen kräftig gegraben werden. Das Pflanzloch einer Containerrose sollte sehr tief sein, um die Veredlungsstelle zwei Fingerbreit zu bedecken - denn diese Stelle ist frostempfindlich, und die Erde schützt vor Winterschäden.
Trulla Beeker weiß, dass das Gießen im Sommer nicht nur notwendig, sondern eine kleine Wissenschaft für sich ist. Sprengen sollte man vormittags, solange es noch kühl ist, denn jetzt erschrecken sich die Pflanzen nicht zu sehr, wenn sie mit dem kalten Wasser in Berührung kommen. Danach gehen sie frisch gestärkt in den warmen Julitag. Auch die Wassermenge spielt eine Rolle.

Ganz wichtig ist durchdringend zu gießen, so dass die Pflanzen schön frisch aussehen und der Boden schwarz. Dann lieber tagelang aussetzen, dann wurzeln die Pflanzen tief, suchen unten nach Wasser und entwickeln sich viel besser.
Bei oberflächlichem Wurzelwerk können Pflanzen bei Trockenheit nämlich ganz schnell vertrocknen. Wer morgens und nicht abends gießt, hat noch einen weiteren Vorteil: Blätter trocknen viel schneller ab. Das ist ganz wichtig, weil dort Pilzsporen von Mehltau und Sternrußtau vorhanden sind. Morgens trocknen die Blätter schneller ab und die Gefahr der Verteilung der Sporen ist gebannt.
Weiches Regenwasser wird von den meisten Pflanzen viel besser vertragen, als das oft harte Wasser aus der Leitung.

Nachdem in seiner Hecke keine Vögel mehr brüten, kann sich Ole Beeker Anfang an den Heckenschnitt machen - ein sehr günstiger Termin, weil man keinen so starken Durchtrieb mehr nach oben bekommet, die Hecke also ihre Form behält und mehr Dichtigkeit im unteren Teil. Wenn man im Frühling schneidet, bekommt man viel Masse, viel Zuwachs. Beim Lebensbaum, also Thuja, sollte man nicht ins alte Holz schneiden, weil die Pflanzen von dort aus nicht wieder austreiben. Wo man ein echtes Loch in die Hecke schneidet, bleibt sie kahl. Also immer etwas Grün stehen lassen – zum richtigen Zeitpunkt.
Die Hecke sollte sich durch den Schnitt nach oben hin verjüngen, dann bekommt auch der untere Bereich genügend Licht und verkahlt nicht. Auch bei Schneelast bricht sie nicht so leicht auseinander.
Am besten schneidet man bei bedeckter Wetterlage, dann verbrennen die Schnittstellen nicht so leicht wie im gleißenden Sonnenlicht.

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