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Meine Freunde mochten mich nur wegen meines Geldes 3 months ago

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Das ist Britney. Sie ist ein Glückskind – sie kommt aus einer sehr wohlhabenden Familie. Aber sie ist nicht hier, um anzugeben. Leider hat nun mal jeder und jede seine und ihre eigenen Probleme, und ihre sind nicht weniger bedeutend als die anderer Leute. Ihr größtes Problem ist es, Freunde zu finden, und zwar aus dem folgenden Grund.

Britney denkt nicht, dass sie arrogant oder versnobt ist, oder was immer die Leute von reichen Kindern erwarten. Ihr Vater ist ein sehr einfacher Mensch, der sich alles erarbeitet hat, und er will auch, dass seine Kinder sich durchs Leben arbeiten. Das heißt nicht, dass sie strikte Beschränkungen haben, was Geld angeht – er glaubt daran, dass sie Zeit und Mühe ins Lernen investieren und wie alle anderen, die nicht so viel Glück hatten wie sie, arbeiten sollten.

Als Britney noch ein Kind war, bemerkte sie nicht mal einen Unterschied zwischen ihr und anderen Kindern. Sie alle hatten den gleichen Unterricht und die gleichen Hobbys. Sie ist ein sehr sozialer Mensch, also hatte sie nie Probleme, Freundschaften zu schließen. Aber als sie im Teenager-Alter auf die Highschool kam, merkte sie, dass die Dinge sich verändert hatten. Alle waren in Gruppen und Ränge eingeteilt – es gab nicht mehr eine große Gruppe von Kindern.

Da sie recht entspannt ist, wurde sie in die Promi-Gruppe aufgenommen. Sie hatte es natürlich nicht darauf angelegt, aber sie war neu an der Schule und wollte einfach Freunde finden. Die anderen kamen auf sie zu und luden sie ein, mit ihnen Zeit zu verbringen. Sie schienen wirklich nette Leute zu sein. Sie quatschten viel über Designerkleidung und neue Technik und alles, was heutzutage so angesagt ist. Da fand sie heraus, dass sie irgendwie schon gewusst hatten, wer sie war und aus welcher Familie sie kam – und Britney kamen erste Zweifel.

Sie begann, ihre neuen Freunde aufmerksam zu beobachten. Ihr Vater hatte ihr beigebracht, Menschen immer einzuschätzen, bevor sie ihnen vertraute, auch wenn sie nie in einer Situation gewesen war, wo sie anderen hätte misstrauen müssen. Aber alles schien okay zu sein. Sie waren eine recht große Clique – insgesamt acht Leute – und sie kamen aus einem anderen Milieu. Es waren ganz normale Menschen mit verschiedenen Persönlichkeiten – das ist völlig okay, dachte sie. Sie verbrachten viel Zeit miteinander und trafen sich auch außerhalb der Schule, und während die Zeit verging, fiel ihr nie ein besonderes Interesse an dem Wohlstand ihrer Familie auf.

Als die Dinge anfingen, sich zu ändern, bemerkte sie es zuerst nicht einmal. Von Zeit zu Zeit baten ein, zwei Freunde sie, ihnen ein Kinoticket oder einen Kaffee zu bezahlen, und versprachen, ihr das Geld zurückzugeben. Das passierte nie und sie fand es etwas kleinlich, danach zu fragen. Dann… wuchs ihr ‚Appetit‘. Manchmal baten sie sie, eine Runde Bowling oder Kaffee für alle zu zahlen. Sie fand das nicht fair, aber es waren ihre Freunde und sie schämte sich ein wenig, sich über Geld zu streiten. Britney ärgerte sich über diese Situation und begann zu denken: “Was, wenn sie nur wegen meines Geldes mit mir befreundet sind? Was, wenn sie mich gar nicht mögen?”

Ab einem gewissen Punkt machen solche Gedanken immer und immer wieder einen paranoid. Sie wollte überprüfen, ob die anderen wirklich an ihr oder an ihrem Geld interessiert waren. Sie hatte schon Vertrauensprobleme und dachte, es wäre besser gar keine Freunde zu haben als solche. Also traf sie sich eines Tages mit ihnen und erklärte ihnen mit gespielter Traurigkeit, dass sie zuhause finanzielle Probleme hätten – dass ihr Vater seine Firma verloren hätte und dass er ihr Taschengeld drastisch kürzen müsste. Sie sah, wie die anderen Blicke austauschten, aber niemand sagte etwas. Alles war wie immer und sie hatte schon begonnen, sich zu beruhigen, aber als sie beschlossen, ins Kino zu gehen, bat sie jemanden, für sie zu bezahlen. “Ich bin pleite”, sagte sie. “Sorry, Leute, ich zahl es zurück, sobald ich kann.” Sie tauschten wieder Blicke aus. Dann sagte eine ihrer angeblichen Freundinnen: “Weißt du, wir sind nicht so reich wie du und können dich nicht finanzieren, sorry. Vielleicht kommst du besser ein anderes Mal mit.”

Das war’s. Jetzt wusste sie es! Wie konnte sie nur denken, jemand hätte keinerlei Interesse an dem Geld ihrer Familie! Sie sah ihnen enttäuscht hinterher, als sie ihr alle den Rücken zukehrten, und merkte nicht mal, dass Lea noch an ihrer Seite war. Sie fragte Britney, ob sie Hilfe bräuchte. “Möchtest du darüber reden? Ich weiß, wie schwer es sein kann.” Sie bot an, für sie zu bezahlen, als sie einen Kaffee trinken gingen. Britney dankte Lea von ganzem Herzen, weil sie ihr den Glauben an die Menschen zurückgegeben hatte. Seitdem sind sie beste Freundinnen und sie hatte nie wieder mit der Promi-Gruppe zu tun.

Musik von Epidemic Sound: https://www.epidemicsound.com

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