Scharia, Scheichs und Shopping: Saudi-Arabien * Königreich der Widersprüche * - Atcontact.de VideoTube


Scharia, Scheichs und Shopping: Saudi-Arabien * Königreich der Widersprüche * 3 years ago

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Das "auslandsjournal" erhielt eine der seltenen Drehgenehmigungen im Königreich Saudi-Arabien. Moderatorin Antje Pieper reist durch das Land und trifft Frauenrechtsaktivistinnen, Politiker und Menschenrechtler.

In Saudi-Arabien werden die Frauen unter Kopftuch, Abaya-Kleidung und Fahrverbot gezwungen, Kinos und Theater sind verboten, und Menschenrechtler sitzen in Gefängnissen. Nun verlangt auch noch der niedrige Ölpreis nach Sparmaßnahmen der Regierung. Zwar gibt es noch viele, die gut in dem System der staatlichen Subventionen leben, doch immer mehr junge Menschen, meist gut ausgebildet, sind arbeitslos und suchen nach neuen Perspektiven.

Aziza al Yousef ist 2014 das letzte Mal Auto gefahren und hat Bilder davon ins Netz gestellt. Doch noch wichtiger als das Autofahren für Frauen ist ihr "echte Meinungsfreiheit": "Wir müssen Gelegenheit haben, zu diskutieren, frei zu sein, um Meinungen auszutauschen. Mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit ist eine Entwicklung im Land sehr schwer."

Antje Pieper trifft in Saudi-Arabien auch den ersten farbigen Imam, der in Mekka predigen durfte und als gemäßigt gilt. Über die Scharia sagt Adel al-Kabani: "Der Mörder muss hingerichtet werden. Der Ehebrecher und die Ehebrecherin werden gesteinigt. Die Ausübung außerehelichen Geschlechtsverkehrs wird mit 100 Peitschenhieben bestraft. Das ist in der islamischen Religion festgelegt, das darf man nicht leugnen."

Das "auslandsjournal spezial" bietet eine Reise durch ein Land der 1001 Fragezeichen - 45 Minuten seltene Einblicke in das Innenleben des Königreichs am Golf.

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Adel al-Kalbani:

"al-Kalbani wurde offenbar nahegelegt, sich – wie schon zuvor al-Dschubai – vom IS zu distanzieren, um das miese Image des Landes medial aufzupolieren. Nur deshalb sitzt der Mann mit einer Ungläubigen vor einer westlichen Kamera und scharrt buchstäblich mit den Hufen, weil er am liebsten aus dem Raum stürmen würde. al-Kalbani sagt also widerwillig und pflichtschuldig seinen Text auf, der eine Grenze zwischen Saudi-Arabien und dem IS suggerieren soll: “Die meisten verstehen den Islam nicht.”
Quelle:
https://propagandaschau.wordpress.com/2016/03/04/saudische-pr-kampagne-im-zdf-auslandsjournal/" />

Öffentliche Hinrichtungen und Partner des Westens, Twitter-Weltmeister und Fahrverbot für Frauen, Wahhabismus und Kampf gegen Terror: Saudi-Arabien ist ein Königreich der Widersprüche. In einem "auslandsjournal spezial" erkundet Moderatorin Antje Pieper den absolutistischen Staat in Vorderasien, der zuletzt auch aufgrund des eskalierenden Konflikts mit dem Iran in den Fokus der Weltöffentlichkeit rückte.

Das "auslandsjournal" erhielt eine der seltenen Drehgenehmigungen im Königreich Saudi-Arabien. Moderatorin Antje Pieper reist durch das Land und trifft Frauenrechtsaktivistinnen, Politiker und Menschenrechtler.

In Saudi-Arabien werden die Frauen unter Kopftuch, Abaya-Kleidung und Fahrverbot gezwungen, Kinos und Theater sind verboten, und Menschenrechtler sitzen in Gefängnissen. Nun verlangt auch noch der niedrige Ölpreis nach Sparmaßnahmen der Regierung. Zwar gibt es noch viele, die gut in dem System der staatlichen Subventionen leben, doch immer mehr junge Menschen, meist gut ausgebildet, sind arbeitslos und suchen nach neuen Perspektiven.

Aziza al Yousef ist 2014 das letzte Mal Auto gefahren und hat Bilder davon ins Netz gestellt. Doch noch wichtiger als das Autofahren für Frauen ist ihr "echte Meinungsfreiheit": "Wir müssen Gelegenheit haben, zu diskutieren, frei zu sein, um Meinungen auszutauschen. Mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit ist eine Entwicklung im Land sehr schwer."

Antje Pieper trifft in Saudi-Arabien auch den ersten farbigen Imam, der in Mekka predigen durfte und als gemäßigt gilt. Über die Scharia sagt Adel al-Kabani: "Der Mörder muss hingerichtet werden. Der Ehebrecher und die Ehebrecherin werden gesteinigt. Die Ausübung außerehelichen Geschlechtsverkehrs wird mit 100 Peitschenhieben bestraft. Das ist in der islamischen Religion festgelegt, das darf man nicht leugnen."

Das "auslandsjournal spezial" bietet eine Reise durch ein Land der 1001 Fragezeichen - 45 Minuten seltene Einblicke in das Innenleben des Königreichs am Golf.

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Adel al-Kalbani:

"al-Kalbani wurde offenbar nahegelegt, sich – wie schon zuvor al-Dschubai – vom IS zu distanzieren, um das miese Image des Landes medial aufzupolieren. Nur deshalb sitzt der Mann mit einer Ungläubigen vor einer westlichen Kamera und scharrt buchstäblich mit den Hufen, weil er am liebsten aus dem Raum stürmen würde. al-Kalbani sagt also widerwillig und pflichtschuldig seinen Text auf, der eine Grenze zwischen Saudi-Arabien und dem IS suggerieren soll: “Die meisten verstehen den Islam nicht.”
Quelle:
https://propagandaschau.wordpress.com/2016/03/04/saudische-pr-kampagne-im-zdf-auslandsjournal/

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