Meine Familie Wurde Ausgeraubt Weil Ich Zu Viel Gepostet Habe! - Atcontact.de VideoTube


Meine Familie Wurde Ausgeraubt Weil Ich Zu Viel Gepostet Habe! 1 year ago

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Dies ist April. Sie hat eine Geschichte und eine Warnung für dich. Ihre Geschichte ist sehr typisch. Sie liebt soziale Medien und manchmal übertreibt sie es etwas. Leider kann dies zu unerwarteten und unangenehmen Ereignissen führen.

Als sie auf eine neue High School wechselte, bekam sie viele neue Freunde auf einmal. Sie ist eine sehr gesellige Person und hatte im echten Leben immer viele Freunde. Bevor sie 14 oder 15 war, hatte sie sich auch nie bemüht, ihre Profile öfter als einmal im Monat zu aktualisieren. Es macht wenig Sinn, etwas zu schreiben und mit den gleichen Leuten zu teilen, die sie täglich trifft.

In ihrer neuen Schule waren jedoch alle ständig an ihren Smartphones. Alles drehte sich nur darum, Bilder und Selfies zu schießen, Nachrichten auszutauschen, die sozialen Profile stündlich zu aktualisieren, Likes zu verteilen und den ganzen Tag lang jegliches Tun der anderen zu kommentieren. Um sich anzupassen, musste April ihr Smartphone auch aktiver nutzen. Sie erstellte weitere Social Media Accounts und fing an, jeden Tag etwas zu posten.

Aber April möchte dir hier keine Horrorgeschichten erzählen, darüber wie die Sucht nach Social Media ihr Leben ruiniert hat. Stimmt ja auch gar nicht. Es ist ein Teil ihres Lebens, aber es ist nicht das einzige, was sie tagtäglich tut. Sie weiß schon, dass diese Aufmerksamkeitssuche vielleicht nicht ganz normal ist, aber sie ruiniert einem ja auch nicht die Gesundheit und hilft ihr vielleicht etwas mit ihrer Unsicherheit. Aber da gibt es auch noch die andere Seite der Medaille, von der wohl alle gehört haben, das langweilige Zeug, wegen dem Erwachsene überreagieren. Diese andere Seite ist Online-Sicherheit.

Welche gefährlichen Informationen kann man schon im Profil eines 15-jährigen Mädchens finden? April hat nicht einmal darüber nachgedacht, wie viele persönliche Informationen in ihren Social Media Profilen enthalten sind. Sie dachte, wenn sie nicht ihren echten Namen, Anschrift oder Telefonnummer angibt, dann ist sie doch völlig anonym. FALSCH. In Wirklichkeit gibt es immer Online-Sherlocks, die alle deine persönlichen Daten auf jedem blöden Selfie finden, das du tagtäglich postest.

Eines Tages teilten Aprils Eltern ihr eine wunderbare Nachricht mit. Im Sommer würden sie nach Paris fahren. Paris, kannst du dir das vorstellen? Das einzige, worum ihr Vater sie bat, war, niemandem die genauen Daten ihrer Reise mitzuteilen, denn es war eine ziemlich lange Reise, und es könnte gefährlich sein, die ganze Welt davon in Kenntnis zu setzen, dass sie wegfuhren. Sie stimmte zu, aber… na, wen interessiert das schon! Versuch du mal, diese Informationen vor deinen besten Freunden zu verbergen, wenn sie danach fragen!

Und dann war eine Reise nach Paris natürlich so ein guter Grund, anzugeben und neidische Kommentare zu erhalten! April begann Fotos von jedem Schritt ihrer Vorbereitung zu machen- von neuen Kleidungsstücken, die sie gekauft hatte, bis zum Kofferpacken und ausgedruckten Tickets (natürlich mit Namen und Abreisedatum). Alles wurde online gepostet und mit Likes genehmigt. Sie checkte am Flughafen ein, machte Bilder des Flugzeugs und der Wolken von oben, markierte sich am Flughafen Charles de Gaulle und dokumentierte für die nächsten zwei Wochen jeden Schritt. Sie postete sogar täglich Bilder von ihrem Essen! Ihr improvisierter Reiseblog war extrem erfolgreich und für sie war es Teil ihres Ruhmes.

Aber du musst für jeden falschen Schritt zahlen. Am Flughafen, nach ihrem letzten Tag vor dem Rückflug, hielt sie Ihre Arbeit für erledigt und relaxte. Sie war vollkommen entspannt bis sie nach Hause kamen... und es halb leer vorfanden. Bei ihnen wurde eingebrochen, als sie weg waren! Während ihr Vater panisch die Polizei anrief, überprüfte April ihre Habseligkeiten und stellte fest, dass sie alles Wertvolle mitgenommen hatten, sogar ihre 20-Euro Reserve. Schrecklich! Die Polizei kam sofort und überprüfte den Tatort. Natürlich schoss sie ein Bild von den Polizisten, die in ihrem Haus Nachforschungen anstellten – kannst du dir vorstellen, was für eine Wahnsinnsgeschichte das online wäre!

Sie fanden einige Anzeichen dafür, dass es sich um eine bekannte Gang handelte, die sich auf Einbrüche spezialisierte, während Familien im Urlaub waren. Soweit sie wussten, sammelten die Bandenmitglieder Informationen über ihre Opfer durch deren Social Media Konten. "Das kann nicht wahr sein!“- Ihr Vater konnte es nicht glauben - „Keiner von uns hat etwas über die Reise online gestellt! Wir waren vorsichtig!“ Ups… Aprils Vater bemerkte sofort ihr verzerrtes Gesicht. "April, gibst du mir mal dein Handy?" Was hätte sie da noch tun sollen? Hier bitte, Paps! Während er ihre sozialen Apps durchsuchte, wechselte sein Gesicht hin und her zwischen knallrot und leichenblass. Und sie versuchte, sich unsichtbar zu machen – leider ohne Erfolg.

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