War ein afrikanischer König vor Kolumbus in Amerika? | Wahre Entdecker Amerikas #3 | Terra X


1483 heuert Kolumbus auf einem portugiesischen Handelsschiff an. Die Route: einmal an Westafrika entlang bis zur Goldküste, dem heutigen Ghana. Seit 18 Jahren fährt Kolumbus jetzt zur See. Bevor er die Pläne für einen Westkurs nach Indien vorlegt und stattdessen Amerika entdeckt, führt ihn seine letzte Reise auf die Spur von Abubakari II. Um 1310 soll der Seefahrerkönig aus Mali nach Amerika aufgebrochen sein. Mali war damals ein Weltreich, das Teile des heutigen Niger, Mali, Senegal, Guinea und Burkina Faso umfasste. An der Mündung des Senegal-Flusses verfügte das Großreich Mali über einen großen natürlichen Hafen am Atlantik. Mit 2000 Schiffen soll der Herrscher losgesegelt sein. Über ausreichend Kapital, um den Bau der Flotte in Auftrag zu geben, verfügte der Monarch. Auch das nötige nautische Knowhow war vorhanden. Trotzdem bezweifeln viele internationale Forscher die Existenz einer so großen afrikanischen Flotte. Sie verweisen Abubakaris Reise ins Reich der Mythen und Legenden. Doch noch heute liegen an der Senegal-Mündung Hunderte von hochseetauglichen traditionellen Pirogen, mit denen die Fischer weit aufs Meer hinaus fahren. Anders als den Wikingern oder Madoc spielten dem malischen König zudem nicht nur die Meeresströmungen, sondern auch die Passatwinde in die Hände. Zumindest den Hinweg hätte Abubakaris Flotte leicht meistern können. Allerdings kehrte der ambitionierte König nie zurück. Dieses Video ist eine Produktion des ZDF, in Zusammenarbeit mit Peter Prestel Filmproduktion. Abonnieren? Einfach hier klicken – https://www.youtube.com/channel/UCA3mpqm67CpJ13YfA8qAnow?sub_confirmation=1 Alle Filme und Infos zu Terra X gibt es hier – https://terra-x.zdf.de/#xtor=CS3-82 Terra X bei Facebook – https://www.facebook.com/ZDFterraX Terra X bei Instagram – https://www.instagram.com/terraX
Kommentare ausgeschaltet