Coronavirus Update: Nachrichten zur weltweiten Lage

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Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählte gestern weltweit mit über 106.000 COVID-19 Neuerkrankungen an einem einzigen Tag so viele wie noch nie seit beginn der Coronavirus Pandemie im Dezember. Weltweit sind bislang mehr als 5 Millionen Corona-Fälle nachgewiesen. Laut Johns-Hopkins-Universität starben fast 330.000 Menschen an den Folgen der Infektion, davon in Deutschland knapp 8.200. Das Robert-Koch-Institut meldet den 12.Tag infolge weniger als 1.000 Neuinfektionen.

Die russische Armee hat in Sibirien ein Quarantäne-Lager für bis zu zweitausend Arbeiter einer Goldmine errichtet. Sie sollen isoliert werden, weil inzwischen fast 1.000 Beschäftigte der Olimpiada-Mine Krasnojarsk, Russlands größtem Goldbergbauunternehmen, positiv getestet sind. Dort arbeiten etwa 6.000 Menschen. Zu dem mobilen Feldlazarett gehören auch 77 Ärzte und medizinische Spezialisten.

Kolumbiens indigene Gemeinschaften spenden an Bedürftige Nahrungsmittel, die sie in ihren Territorien im Südwesten des Landes angebaut haben. Sie lieferten mehr als 4.000 Essenspakete an Familien, die unter Quarantäne stehen. Ein Sprecher der Indigenen kritisierte die in vielen Regionen vorherrschende Monokultur in der Landwirtschaft, die die Selbstversorgung der Bevölkerung verhindere.

Bürotürme in den Geschäftsvierteln der Metropolen könnten dauerhaft leerstehen. Wegen der Pandemie arbeiten die meisten Mitarbeiter seit Wochen im Homeoffice. Viele Chefs gehen davon aus, dass ihre Angestellten auch nach der Krise weiter von zu Hause arbeiten wollen. Angenehmer Nebeneffekt für die Unternehmen: Sie könnten teure Büromieten sparen. Kritiker warnen allerdings: Längerfristige Telearbeit verringere das Gemeinschaftsgefühl in der Firma, führe tendenziell zu Mehrarbeit - und das Wohlbefinden sinke.

Corona hat nicht nur das Autokino wiederbelebt. Jetzt gibt es auch Auto-Konzerte. Im australischen Sydney parkten etwa 40 Fahrzeuge vor einer Bühne, auf der die Sängerin Casey Donovan stand. Das Beispiel könnte Schule machen, denn Konzertsäle gehören aufgrund der Abstandsregeln zu den letzten, die wiedereröffnet werden.

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