Dirk Müller warnt: Am Aktienmarkt entsteht riesige Blase

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Die Börsen haben sich seit ihrem Tief deutlich erholt. Der Grund: Millionen von Privatanlegern sind an die Börse geströmt und haben angefangen, mit Aktien zu spekulieren. Dirk Müller sieht eine gewaltige Blase wachsen.

Nach dem Corona-Crash im März sind die Kurse an den Börsen wieder nach oben geschossen. Das war jetzt erst einmal nicht überraschend. Schon in der Vergangenheit gab es nach Abstürzen eine Erholungsrally. Auffällig ist dieses Mal jedoch das Ausmaß. "Nach der erwartbaren Gegenbewegung gab es eine zweite Welle, einen Turbo hintenraus", beschreibt Dirk Müller die Entwicklung am Aktienmarkt. "Die hat die Märkte in ganz neue Bereiche gehoben." Der Grund sei, dass neue Spieler auf den Markt gekommen sind, vor allem in den USA: Millionen von Privatanlegern hätten begonnen, Aktien zu kaufen.  "Die haben bisher Fortnite gezockt. Das wurde denen langweilig und sie haben die Börse für sich entdeckt."

Das hat zu einer gefährlichen Entwicklung geführt. "Eine neue Blase bläst sich gerade auf", sagt Müller. "Das ist wie bei der Dotcom-Blase: Wir sehen völlig irrationale, verrückte Käufe." Der Börsenexperte fürchtet daher, dass es im Herbst noch einmal kräftig abwärts gehen könnte. Sein Tipp daher: Anleger sollten ihr Pulver trocken halten, um dann günstig einsteigen zu können.
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Wirtschaft
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