Hamburg: Antifaschistische Demonstration gegen Nazis und Grenzen am 1. Mai

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In Hamburg kamen Demonstranten aus der antifaschistischen Szene am Jungfernstieg zusammen, um am Tag der Arbeit zu demonstrieren. Auf Plakaten schrieben sie: "Solidarität kennt keine Grenzen", "Kein Mensch ist illegal" und "Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen". Die Mahnwache war für 25 Personen angemeldet und genehmigt. Besucht haben sie offensichtlich aber viel mehr Menschen.

Auch in Hamburg herrschen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Am sonst von großen Protesten begleiteten Tag der Arbeit gab es in diesem Jahr deshalb nur kleinere Kundgebungen. Dennoch konnten die meisten geplanten Aktionen stattfinden. Von ursprünglich 47 angemeldeten Demonstrationen und Kundgebungen wurden 37 unter Corona-Auflagen genehmigt, also mit höchstens 25 Teilnehmern. Eine Demonstration der Kleinstpartei Die Rechte in Harburg und ein Gegenprotest wurden verboten. Die Rechte versuchte, juristisch dagegen vorzugehen, doch auch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bestätigte die Entscheidung des Hamburger Oberverwaltungsgerichts zum Verbot der Kundgebung. Auch eine Demo der linken Szene in St. Pauli wurde verboten.


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