Freedom Parade 12 Berlin 12.9.2020

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Friedlicher und fröhlicher Demonstrationszug durch das Zentrum von Berlin mit der Forderung alle Coronamaßnahmen der Bundesregierung zu beenden und die durch die Verfassung garantierten jedoch weggenommenen Menschenrechte wieder einzusetzen.
Außerdem forderte die Freedom Parade:
- Corona-Untersuchungsausschüsse
- Öffnung aller Kultureinrichtungen
- Transparenz und unabhängige Medien
- mehr direkte Demokratie und Bürgerräte
- eine wirksame, nachhaltige Klimaschutz-Politik

Sie spricht sich außerdem aus, gegen die Pflicht von Masken, Impfen, bzw. Impfpass oder
Kontrollmechanismen wie z.B. die Corona-App

F20 Kommentar:
Hinweis: Beleidigende Kommentare lösche ich.

Die Freedom Parade mit ihrem Frontmann Captain Future ist nahezu die einzige konstant demonstrierende Corona-kritische Bewegung, welche regelmäßig alle vierzehn Tage auf den
Strassen von Berlin zu sehen ist. Den Passanten bietet sich dabei jedesmal ein lautes musikalisches Spektakel.

Der Demozug ist jedoch nur ein Puzzlestück. Das Aktionsteam zeigte bereits bei anderen Gelegenheiten Kante z.B. bei ihrer Demo an der Gedächtniskirche am Ku´damm, als am

27.8.2020 ranghohe EU Politiker in die Hauptstadt kamen.

Gemeinsame Aktionen mit weiteren Bürgerinitiativen der Stadt gestalten sich aktuell noch schwierig. Die Querdenken-Bewegung aus Baden-Württemberg hat aber mit erfolgreichen Grossdemos am 1. und 29. August gezeigt, dass Berlin durchaus das Potenzial bietet.

Nach dem 29. August wurde eine undemokratische Verpflichtung Masken bei Demos ab einhundert Personen zu tragen, erlassen. Das dies offensichtlich lediglich als Schikane der Regierung anzusehen ist, um Proteste auf der Strasse zu sabotieren, ist unstrittig.

Derlei Restriktionen sind gerade Gang und Gebe in Deutschland. Wer sich Streamvideos der gestrigen Querdenken Demo von München ansieht, kann selbst feststellen, dass unsere Polizei mit zweierlei Maß misst, bzw. messen muss. Für die Polizei ist es sicherlich schwierig in diesem Spannungsfeld zwischen der Befehlskette von oben und ihrem Schwur auf die Grundrechte der Bürger abzuwägen. Dennoch sind die Bilder unschön und bedrohlich und haben nichts mehr mit dem Spruch aus meiner Kindheit "die Polizei dein Freund und Helfer" zu tun.

Das zweierlei Mass herrscht bewies u.a. die CSD Demo am 4.9.2020 in Dresden ohne Masken ohne Abstand, was dort offensichtlich kein Problem war. Demos gegen Regierungsmaßnahmen werden mit zusätzlichen Auflagen drangsaliert und behindert, regierungsungefährliche Veranstaltungen nicht.

Bei der Freedom Parade war unsere Berliner Polizei aber stets fair und freundlich, bzw. auch ein wirksamer Schutz, wenn nötig. Erfreulich wäre es, wenn sie beim nächsten mal die Masken weglassen, da sie laut Infektionsschutzverordnung nicht erforderlich sind und nur eine Barrikade zwischen dem Menschen in Uniform und dem Menschen auf der Strasse aufbauen sollen.

Wenn ein Abstand von 1,50m für normale Bürger ausreicht, wieso dann zusätzlich Masken für Demonstranten? Die Politker in Berlin und anderswo werden sich über den Verfassungsbruch sicherlich bewusst sein. Vermutlich glauben sie aber, dass sie das Richtige tun oder damit davon kommen.

Jedoch erlebt man nun, dass die Justiz durchaus in der Lage ist ihre Aufgabe als 2. Gewalt des Staates wahrzunehmen. Das prominenteste Beispiel dürfte hierzu aktuell in Bayern zu finden sein, wo das Verwaltungsgericht gegen die Coronamaßnahmen der Staatsregierung ermittelt, bzw. wegen der fehlenden Dokumentation und Plausibilisierung dieser grundrechtseinschränkenden Beschlüsse. Weiter so.

Obwohl das Infektionsgeschehen extrem niedrig ist und nur noch durch das hohe PCR-Testgeschehen (aktuell über 1 Mio pro Woche) die Positivrate nach oben geht, obwohl Schwerkranke, die an Covid-19 leiden oder sterben, statistisch nicht mehr auffallen, haben
viele Bürger der Stadt immer noch Angst vor dem Virus. Die Angstmache der letzten Monaten
hat tiefe Narben hinterlassen wie man sieht.

Das erlebt man speziell in solchen Demozügen wenn man durch die Stadt streift. Viele Menschen tragen Masken im Freien, obwohl es nicht vorgeschrieben wird, es sei denn man gehört zu mehr
als 100 Coronademonstranten, die sind gefährlicher als der nicht demonstrierende Artgenosse.

Viele Bürger lassen sich die Einschränkungen, den Verlust von Lebensqualität, willkürlich anmutende Schikanen, u.a. gegen ihre Kinder, etc. immer noch bieten.

Andere, welche sehrwohl wissen, dass hier einiges nicht so demoktratisch zu geht, wie es sein sollte, müssen vermutlich noch begreifen, dass Freiheit und Selbstbestimmung keine Selbstverständlichkeit sind.

Aber vermutlich wird die Zeit kommen, wo selbst die, welche jetzt noch Angst haben, oder zu zurückhaltend sind feststellen, dass man klar Kante zeigen muss, gegen übertriebene staatliche Fremdbestimmung.

Nur so kann die Demokratie gestärkt aus einer Krise hervorgehen und das ist zum Glück das gemeinsame Ziel aller Bürger dieses Landes. In diesem Sinne.
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