MUTOPIA_s

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Manchmal wünschen wir uns, dass die Welt anders und besser wäre, als sie gerade ist. Eine Utopie kann eine Beschreibung dieser Wünsche sein. Mit MUTOPIA möchten wir einen MUTAUSBRUCH anregen, an die Utopie einer nachhaltigen Entwicklung zu glauben.

Der nachhaltige Umgang mit unserem Planeten und seinen Ressourcen stellt eine der großen Aufgaben unserer Zeit dar, die sich längst nicht mehr nur auf ein Umweltprogramm reduzieren lässt. Vielmehr ist sie zu einer existenziellen Frage geworden, die uns alle betrifft. Die Corona-Pandemie, die auch die Umsetzung von MUTOPIA stark beeinflusste, zeigt jedoch, dass die Gesellschaft in akuter Not zu Verzicht, Mäßigung und radikalen Einschränkungen in der Lage ist. Sie zeugt von Verhaltensweisen und staatlichen Anordnungen, die Mut machen für den Kampf auch gegen die Klimakrise: Denn genau solche Tugenden wie Mäßigung, Verzicht, aber auch Solidarität und Kooperation werden im Kampf gegen die ökologische Krise gebraucht.

Wir sind der festen Überzeugung, dass die Kunst über das Potenzial verfügt, alte Denkmuster aufzubrechen und neue Impulse zum Thema Nachhaltigkeit zu setzen. Die Kunst kann ein Motor sein, um die notwendige Transformation voranzutreiben und umzusetzen, die letztlich in der Gesellschaft ankommen und gelebt werden sollte. Neben all den uns bekannten Daten und Fakten rund um den Zustand unseres Planeten kann die Kunst auf eine andere, emotionale Weise sensibilisieren und so auch Adressat*innen ansprechen, die bislang nicht erreicht wurden.

Die Ausstellung MUTOPIA und diese Dokumentation lädt die Besucher*innen und Leser*innen dazu ein, das Thema Nachhaltigkeit aus einer neuen, künstlerischen und kreativen Perspektive zu betrachten. MUTOPIA ist als interaktive, interdisziplinäre Ausstellung konzipiert und ermöglicht mit Hilfe der Kunst einen emotional erlebbaren Zugang zum Thema Nachhaltigkeit.

Im Rahmen der Ausstellung wurden Möglichkeiten geschaffen, Ideen für nachhaltige Innovationen nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern gemeinsam konkret entstehen zu lassen. Dabei haben wir ausgewählte Werke von insgesamt acht Künstlerinnen und Künstler einbezogen, dies ich mit nachhaltigen Themen beschäftigen und zum Nachdenken und Umdenken anregen. Die Künstlerinnen und Künstler thematisieren mit den ausgestellten Objekten entweder unterschiedliche Themen und Aspekte der Nachhaltigkeit und/oder legen selbst großen Wert auf eine nachhaltige Arbeitsweise bei der Anfertigung ihrer Werke.

MUTOPIA soll aber vor allem die Lücke zwischen Wissen und aktivem Handeln weiter schließen. Was sind unsere aktuellen Herausforderungen in Bezug auf eine nach-haltige Entwicklung? Wie wollen wir mit diesen zukünftigen Herausforderungen umgehen? Bei den Besucher*innen, Teilnehmenden oder Lesenden soll ein Gefühl entstehen, dass jeder (s)einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten kann. Wir möchten Mut machen, dass ein aktives nachhaltiges Handeln jedes Einzelnen möglich ist. Und das genau das einen Unterschied macht. Denn wir haben keine Zeit mehr, Pessimisten zu sein. Lasst uns gemeinsam mutig hinschauen und handeln.

Mehr über die Ausstellung MUTOPIA im Neuen Kunsthaus Ahrenshoop:
www.neues-kunsthaus-ahrenshoop.de/?MUTOPIA

Kamera: Christoph Creutzburg
Schnitt: Christoph Creutzburg


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